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Duncker & Humblot
Güterabwägung als Notwehreinschränkung?: Eine Revision der Lehre der Einschränkung von Notwehrrecht
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English summary: Balancing of Interests as a Self-Defense Restriction? A Revision of the Doctrine of the Restriction of the Right of Self-Defense: Necessity and socio-ethical restriction are two aspects of the right of self-defence that do not agree with each other. The present study deals with understanding the two opposing elements as a single entity. The result is that self-defence is a confirmation of the duty to cooperate when state power is not available. And the socio-ethical restriction is the consequence: self-reflection of subjective rights. German description: Aufgrund der h. L. ist die Ausubung der Notwehr im Rahmen von 32 St GB an der Erforderlichkeit der Abwendung des gegenwartigen rechtswidrigen Angriffs orientiert. Keine Guterabwagung zwischen der zu verteidigenden und der durch Verteidigung bedrohten Rechtsguter ist im Rahmen der Notwehr vonnoten. Gleichzeitig soll die Ausubung der Verteidigung durch die Forderung der Gebotenheit reguliert werden. Die Abwehr soll demzufolge unter bestimmten Umstanden ausnahmsweise aus sozialethischen Grunden eingeschrankt werden. Die vorliegende Untersuchung widmet sich einer systematischen Erklarung, wie die beiden Aspekte, namlich die Erforderlichkeit und soziale Einschrankung, als eine Einheit verstanden werden können. Der Autor ist der Meinung, dass die Notwehr eine Bestatigung der die individuelle Freiheit verwirklichenden Mitwirkungspflicht ist, wenn die staatliche Macht beim Fall des rechtswidrigen Angriffs abwesend ist. Die Einschrankung der Notwehr ist eine Selbstreflexion der subjektiven Rechte.