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GRIN Verlag GmbH

'Si ist ze allen êren' im Spiegel der Lichtmetaphorik Heinrichs von Morungen

'Si ist ze allen êren' im Spiegel der Lichtmetaphorik Heinrichs von Morungen

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Deutsches Seminar I - Ältere Sprache und LIteratur), Veranstaltung: Hauptseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit wird sich durch die Analyse eines prominenten Liedes

Morungens seinem charakteristischen Umgang mit Lichtmetaphorik nähern. Zunächst

wird jedoch eine kurze Übersicht über die wenigen biographischen Informationen,

die zu dem Dichter bekannt sind, gegeben. Außerdem sollen einige

formale und inhaltliche Merkmale seines Oeuvres vorgestellt werden, die gleichzeitig

dazu dienen, Morungens Position in der und seine Bedeutung für die Entwicklung

des Minnesangs zu bestimmen.

Das dritte Kapitel wird schließlich ganz dem Lied Si ist ze allen êren (MF 122,1)

gewidmet sein. An die Übersetzung der einzelnen Strophen werden sich detaillierte

Interpretationen anschließen, deren Schwerpunkt auf der Licht- und Glanzmetaphorik

liegt. Einerseits werden dabei die Lichtsymbole innerhalb ihres jeweiligen

Kontextes gedeutet, andererseits soll durch Seitenblicke auf andere Lieder

verdeutlicht werden, in welchen verschiedenen Ausprägungen diese Symbole im

Morungenschen Werk allgemein vorkommen. Am Ende soll untersucht werden,

welche Bezüge sich zwischen den einzelnen Lichtmetaphern aus MF 122,1 herstellen

lassen und ob sich hinter ihrer Anordnung eine klare Struktur erkennen

lässt. Außerdem wird die Frage von Interesse sein, ob die auffallend häufige

Verwendung von Lichtmetaphorik Rückschlüsse auf Morungens Selbstverständnis

als Dichter zulässt und ob sich dahinter möglicherweise eine poetologische

Aussage verbirgt.
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